Zur Schlussrunde der ufr.EM sind in der M2 bereits zwei Spieler der Konkurrenz enteilt: Charles Gould (links, Würzburg 1865) und Klaus Link (vorne, Klingenberg) liefern sich ein Fernduell.
Um den Titel sind im dicht gestaffelten Vorderfeld noch fünf Schachfreunde im Rennen. Harald Golda (Schweinfurt) liegt einen halben Zähler vor den ambitionierten Verfolgern.
Der Schweinfurter Simon Li, hier mit seinem Vereinschef Norbert Lukas in der sechsten Runde, landete im Vorjahr in der Spitzengruppe der Meisterklasse 2. Heuer für die M 1 nominiert, überzeugt der Zwölfjährige durch solide Spielleistung. Beide liegen nach zwei Dritteln des Turniers mit ausgeglichenem Score im Mittelfeld der höchsten ufr. Spielklasse.
Der spielerfahrenste Teilnehmer der ufr.EM kämpft in Bad Königshofen zum 49. Mal auf Bezirksebene. Seinen aktuellen Erfolg feierte er allerdings im Begleitprogramm: Vor Norbert Kuhn und Hans-Jörg Gies siegte der 80-jährige im „Texas-Hold-em“ Pokerturnier mit 12 Teilnehmern.
Mit 3 Punkten aus den ersten fünf Runden rangiert Marianne Hartlaub vom SK Klingenberg im Vorderfeld des Aufstiegsturniers. Die Seniorin, die leidenschaftlich Schach spielt, noch eine scharfe Klinge schlägt und gerne zu Turnieren in Heimat und Fremde unterwegs ist, hat ihren 90. Geburtstag im Sommer bereits in Sichtweite.
In ihrem zweiten Jahr in der höchsten ufr. Spielklasse macht die U14-Europameisterin den „Alten“ das Leben schwer. Zwei Siege sammelte sie bereits in den drei ersten Runden, in der vierten war sie einer Punkteteilung mit dem fünffachen Meister Harald Golda (Bild) greifbar nahe.
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