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Erfolgreicher Schiedsrichterkurs in Würzburg

In den Kanzlei-Räumlichkeiten, die der USV Rechtsausschuss-Vorsitzende Stefan Herrmann dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, fanden sich 13 Teilnehmer ein; der Kurs war gut besucht. Dank der Veröffentlichung auf der BSB-HP waren auch zwei Sfr. aus Mittelfranken und sogar einer aus Burghausen nahe der österreichischen Grenze dabei. Seit längerer Zeit war es diesmal ein reiner Männer-Kurs.
Nach lebhaften Diskussionen über FIDE-Regeln, Turnierordnung und Anti-Cheating war der praxisnahe Teil mit den Fällen aus eigener Erfahrung von besonderem Interesse. Wissenswertes zu ELO-gewerteten Turnieren wurde bereits drei Tage vorher in einem online-Modul besprochen. Die Prüfung bestanden alle mit mindestens 75 % (70 % waren für RSR nötig), der Beste gar mit 97 %.
Dieser Kurs war der 28. unter Federführung H. Bittners; die Gesamt-Zahl der Teilnehmer (viele mehrfach zur Fortbildung) überschritt die 300er-Marke um 5. 19 Mal wurde auf die Prüfung verzichtet, von den Teilnehmenden an der Prüfung errangen|verlängerten 92 % die B-Lizenz, 7,7 % erhielten die C-Lizenz (Verbands-SR). Lediglich ein „Verlängerer“ (0,37 %) scheiterte mal an der 50 %-Hürde.

Thomas Koch (Kitzingen) half bei der Prüfung und machte das Foto.  Im Beitragsbild zu sehen v.l.n.r.:

Sitzend: Ingo Riemey (SV Römershag), Hubert Roth (SK Ansbach), Johannes Wolfmaier (TSV Trostberg), Matthias Hofmann (TSV Lengfeld). Stehend: Gerhard Münch (SKS Unterdürrbach), Reiner Dittmann (SK SW 2000), Oliver Karch (Phalanx Zellingen), Robert Wagner (Jäklechemie Franken), Matthias Hölscher (Zellingen), Alexander Drikitis (TSV Lohr), Clemens Reitelbach (SF Zeiler Turm), Gastgeber Stefan Herrmann (Zellingen), Karsten Müller (SK Bad Neustadt) und der zufriedene Lehrgangsleiter Dr. Harald Bittner.

Letzter Spieltag am 11.05

Der wegen der Bundestagswahl verlegte Spieltag am 11.5. kollidiert mit dem Muttertag. In Abstimmung der beiden gegeneinander gepaarten Mannschaften darf der Spieltermin deshalb dieses Jahr ausnahmsweise auch vorverlegt werden.


Bezirksspielleiter hjg

DSB Finale

Im Halbfinale mussten beide beide Partien über die Berliner Wertung entschieden werden:

Bad Königshofen – Bad Neustadt 2:2 BW 4:6
Klingenberg – Mömbris 2:2 BW 7:3

Im Finale am 11.05 stehen sich nun Bad Neustadt – Klingenberg gegenüber.

 

hjg bsl

10 Fragen an Wolfgang Max Schmitt

Wolfgang Max und Andrea Schmitt (Bildquelle: Wolfgang Max Schmitt)

Kennen Sie das Motto von Wolfgang Max Schmitt? Falls ja, haben Sie schon einiges über sein Wesen herausgefunden. Klaus Link verfasste, anlässlich des 60. Geburtstags von Wolfgang, einen Beitrag mit dem WMS-Motto in der Überschrift: „Ein Leben ohne Schach ist möglich, aber sinnlos“. Hier lugt schon einiges von Wolfgang’s Humor zwischen den Strichen und Punkten des Mottos hervor. Es gibt kaum ein Thema, zu dem Wolfgang Max nicht eine mit seinem feinsinnigen Humor vorgetragene Andekdote kennt. Wie bei seinem Leib- und Magenturnier Rock Meets Chess die Beleuchtung ausfiel. Wie er den Leiter des Schiedsrichterkurses zum Thema Sommerzeit bei Schachuhren befragte. Usw., usw., usw… Längere Gespräche, insbesondere Telefonate, mit Wolfgang Max haben meistens Nebenwirkungen, lang anhaltenden Kater der Muskeln, die beim Schmunzeln und Lachen mitwirken.

Mit über 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit und, wie wir anhand der Antworten auf unsere Fragen sehen werden, zahlloser anderer Interessen ist Wolfgang Max dem Schachsport seit der Jugend immer treu geblieben. Als Dauergrenzgänger zwischen dem Allgäu und Unterfranken profitierten beide Verbände von seinen vielen guten Ideen, seinem hohem Engagement und seiner empathischen, humorvollen Art. All das würdigte der USV in 2024 mit der Ehrennadel in Silber. Aber auch am Schachbrett findet man Wolfgang deutschlandweit bei Turnieren, die zu ihm und zu denen er passt.

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