Unterfränkischer Schachverband e.V.
Bezirksverband des Bayerischen Schachbundes im Deutschen Schachbund e.V.
und Bayerischen Landessportverband

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11./12. Juli Schachwochenende in Bad Königshofen

Drei Turniere – Ein Wochenende – Unvergessliche Momente

Blick in den Turniersaal in Bad Königshofen. Bildquelle USV

Erleben Sie ein Schachwochenende der besonderen Art!

Am Samstag, den 11. Juli erwarten Sie gleich zwei spannende Blitzturniere, bevor am Sonntag, den 12. Juli ein RAPID Turnier den gelungenen Abschluss bildet. Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Wettkämpfe, perfekte Spielbedingungen und viele interessante Begegnungen.

Was unser Schachwochenende so besonders macht?

♟️ Drei Turniere an einem Wochenende
♟️ Familiäre und herzliche Atmosphäre
♟️ Spielerinnen und Spieler aller Spielstärken willkommen
♟️ Perfekte Organisation und ideale Spielbedingungen
♟️ Schachfreunde aus nah und fern treffen

In Bad Königshofen geht es nicht nur um Punkte und Platzierungen – hier stehen die Freude am Schach, das Miteinander und unvergessliche gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer kommen Jahr für Jahr wieder, weil sie die einzigartige Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und herzlicher Gastfreundschaft schätzen.

Seien auch Sie dabei und genießen Sie ein Wochenende voller Schach, Gemeinschaft und spannender Partien!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Bad Königshofen!

Titelverteidiger:

Unterfränkischer Blitzschach Mannschaftsmeister 2025: SC Bad Königshofen (IM Valeriy Grinev, WGM Olga Babiy, FM Dr. Andreas Kräußling, WIM Larisa Kalinina und Igor Babiy)

Unterfränkischer Blitzschachmeister 2025: IM Valeriy Grinev (SC Bad Königshofen)

Unterfränkischer Schnellschachmeister 2025: FM Uwe Kleibel (SF Sailauf)

Programm:

Samstag, 11. Juli ab 10:00 : Unterfränkische Blitz-Mannschaftsmeisterschaften

ab 14:00 : Unterfränkische Blitz-Einzelmeisterschaften

Sonntag, 12. Juli ab 10:00 : Unterfränkische RAPID-Einzelmeisterschaften

Alle Turniere sind zur ELO Auswertung angemeldet!

Nachruf Boris Fuks *1965 †2026

Mit großer Bestürzung mussten wir zu Beginn der letzten Saison von der schweren Erkrankung unseres langjährigen Mannschaftskameraden Boris Fuks erfahren.

Jetzt ist Boris viel zu früh von uns gegangen. Mit seinem Tod verlieren wir nicht nur einen hervorragenden Schachspieler, sondern eine Persönlichkeit, die sich über viele Jahre in unserem Verein engagiert hat.

Boris kam aus seiner Heimat Russland nach Aschaffenburg, trat unserem Verein bei und verstärkte ab 2001 sehr zuverlässig unsere erste Mannschaft an den Spitzenbrettern. In 24 Jahren kam er dabei auf fast 200 Einsätze, er fehlte so gut wie nie. Wir bewunderten immer seine umfangreichen Eröffnungskenntnisse, seine Weitsicht, aber auch seine besonderen taktischen und strategischen Fähigkeiten auf dem Schachbrett. Er nahm immer sehr erfolgreich an allen vereinsinternen Meisterschaften teil, so gewann er das Schnellschachturnier 2003, 2005, 2009, 2011 & 2012, 2015 & 2016 und 2018. Ebenso erfolgreich war er bei der Vereinsmeisterschaft, die er 2005 bis 2007 und 2010 bis 2017 immer für sich erringen konnte. Ganz besonders gern spielte er Blitzschach, dieses Turnier konnte er 2005 und 2007 bis 2017 zwölfmal gewinnen, was ihn unvergessen machen wird.

Sein Wissen gab er mit großer Hingabe, pädagogischem Geschick und viel Geduld an unzählige Kinder und Jugendliche weiter, die er während seiner Tätigkeit als Jugendtrainer, auch an verschiedenen Schulen in Aschaffenburg, unterrichtete. Er begleitet sie nicht nur im Training, sondern auch auf vielen Turnieren. Dort saß er vor einem Brett und wartete auf seine Schülerinnen und Schüler. Jede Partie wurde sofort analysiert und er gab noch einen Tipp für das nächste Spiel mit. Bei jedem Sieg seiner Schützlinge strahlten seine Augen und man konnte den Stolz auf seine Kinder sehen.

Darüber hinaus war Boris ein ausgeglichener, ruhiger und stets liebenswerter Mensch, für den das Mannschaftsergebnis im Vordergrund stand. Nach Siegen zeigte er sich bescheiden, immer bereit, die Partie mit seinem Gegner zu analysieren. In der Niederlage hatte er die Größe diese einzugestehen und dem Gegner Respekt zu zollen. Er wird unserem Verein sehr fehlen.

Was viele von Boris nicht wussten ist, dass er ein begnadeter Klavierspieler war. Er liebte die Musik und das Tanzen mit seiner Frau Svetlana. Außerdem spielte er gerne Tischtennis und begleitete seine Kinder bei ihren Wünschen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Svetlana sowie seiner gesamten Familie. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Schachclub Aschaffenburg e.V.
Peter Lutz im Namen der Vorstandschaft und aller Mitglieder

 

 

10 Fragen an Roland Schleicher

Roland bei einer seiner Lieblingsaktivitäten: ein gutes Buch lesen. Bildquelle: Roland Schleicher.

Roland Schleicher sieht man oft und gerne bei Schachveranstaltungen in Unterfranken. Ein unglaublich sympathischer, bescheidener und hilfsbereiter Mann, der sich seit vielen Jahren im Jugendbereich engagiert. Ich habe nicht mitgezählt, aber es gab in der Vergangenheit einige Anfragen, ob er seine Kenntnisse und Fähigkeiten nicht auch für den USV gewinnbringend einsetzen möchte. Dieses Jahr, 2026, war es dann endlich soweit: Roland kandidierte als Referent für Schulschach bei der USJ und durfte dann im Februar auch gleich am Wirsberg Gymnasium zu den Schulschachmeisterschaften aktiv werden. Und wir freuen uns sehr, dass wir Roland gewinnen konnten, für unsere 10 Fragen zur Verfügung zu stehen, so dass wir ihn etwas besser kennenlernen.

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Edwin Fischer gewinnt die 34. Schweinfurt Open

Die beiden Stadtmeister Linus Schalkhäuser und Felix Partsch. Bildquelle: Yvonne Weise, SK Schweinfurt

Sogar aus Südamerika kommen die Teilnehmer, wenn der SK 2000 zu seinem jährlichen SW-Open-Traditionsturnier einlädt. Bereits zum zweiten Mal war Cesar Roces aus Argentinien zu Gast. Eine weitere Anreise ist fast nur vom Mond aus möglich.

Nach dem Startschuss von Verena Römer, Vertreterin des Sportamts der Stadt Schweinfurt, legten sich die 80 Teilnehmer mächtig ins Zeug. Galt es doch im besten Fall in die Preisränge zu kommen oder auch nur die eigene Elo-Zahl zu verbessern. Die Zahl spiegelt in etwa die Stärke eines Spielers wider.

In sieben Runden wurde viel Gehirnschmalz verwendet, hart gefightet und am Ende doch friedlich dem Gegner die Hand gereicht. Und im besten Fall eine neue Freundschaft geschlossen – egal, wie das Ergebnis war.

Ergebnisse gab es natürlich auch: Nach sechs Runden sah es nach einem Sieg des topfavorisierten Titelträgers Markus Hahn aus Kassel aus. Doch dieser geriet gegen Timo Helm nach einem Fehlzug böse unter die Räder und fiel im eng beieinander liegenden Feld knapp aus den Preisrängen. Am Ende hieß der Pokal- und Hauptpreisgewinner Edwin Fischer aus Reichenbach, der bereits im Jahr 2022 obsiegt hatte. Den 2. und 3. Platz belegten Albert Lemba und Josef Gelman aus Nürnberg bzw. Berlin. Die Preisränge komplettierten Timo Helm (Bad Neustadt) und Jonas Sinnhöfer (Würzburg).

Den Frauenpokal errang Jana Bardorz (Rottendorf) mit ihrem hervorragenden 8. Platz im Gesamtklassement. Jugendsieger wurde auf Platz 10 Jannis Rödel (Kassel), bester Senior Lothar Pütz (Zeil) mit Platz 14.

Für die hiesige Schachgemeinde war die Vergabe der Stadtmeisterpokale für die besten Schweinfurter Teilnehmer besonders wichtig. Hier hatte bei den Erwachsenen Felix Partsch die Nase vorn, bei der Jugend Linus Schalkhäuser (beide Schachklub 2000) Am Ende bedankte sich Hauptorganisator Wolfgang Kassubek bei allen Teilnehmern für ihren sportlichen und fairen Einsatz. Ebenso lobte er sein Orga-Team, das allen optimale Spielbedingungen ermöglicht hatte und keine Wünsche offen ließ.

Alle Ergebnisse findet der interessierte Leser auf chess-results: ERGEBNISSE 34. SW OPEN

Die knapp gescheiterten Favoriten gegeneinander: Markus Hahn gegen Patrick Goldsworthy. Im Hintergrund der Turniersieger Edwin Fischer. Bildquelle: Wolfgang Kassubek, SK Schweinfurt.

Bericht: Wolfgang Kassubek

Infos für Spieler und Spielerinnen: DeWIS wird bald durch das Wertungsportal ersetzt (updated)

Programmcode auf einem Computermonitor (© Prixabay)

Hinweis unseres Referenten für Wertungszahlen Werner Zschunke

https://www.schachbund.de/news/infos-fuer-spieler-und-spielerinnen-dewis-wird-bald-durch-das-wertungsportal-ersetzt.html

 

[Update GH 08.06.]

Der Zeitplan wurde kürzlich aktualisiert. Das neue Wertungsportal geht am 22.07. online:

https://www.schachbund.de/news/informationen-zur-einfuehrung-des-wertungsportals-und-der-anpassung-der-dwz.html

Detailinfos zu Änderungen der Berechnungsformel finden sich hier:

https://www.schachbund.de/news/neue-wertungsordnung-tritt-mit-einfuehrung-des-wertungsportals-demnaechst-in-kraft.html