Unterfränkischer Schachverband e.V.
Bezirksverband des Bayerischen Schachbundes im Deutschen Schachbund e.V.
und Bayerischen Landessportverband

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Verbandsrunde 2026-2027: Meldeschluss 31.7. !!!

Liebe Schachfreunde,

wir bedanken uns bei allen Vereinen, die ihre Mannschaften für die kommende Verbandsrunde 2026-2027 bereits gemeldet haben.

Meldeschluss ist Freitag, der 31.7.2026.

Anmeldeformular

Stand der Anmeldungen

 

Rundschreiben

Mit Einführung der Bedenkzeit Fischer kurz in der Kreisliga (und perspektivisch in der Zukunft auch für die Ligen darunter) sammelt der USV gerade den Bedarf der Mitgliedsvereine an digitalen Schachuhren. Wer sich hier beteiligen möchte, meldet sich bitte mit Uhrentyp und Anzahl beim 1. Vorsitzenden.

Gelungene Neuauflage: 2. Unterfränkische Frauenschachliga in Erlenbach

Ein Hauch von Eleganz, engagierter Ligasport und vor allem ganz viel Gemeinschaft: Gestern wurde das Vereinsheim des SV Erlenbach zum Schauplatz der zweiten Austragung der Unterfränkischen Frauenschachliga. Vier Teams kamen zusammen, um in gemütlichem Rahmen die Unterfränkische Frauenschachliga auszuspielen. Mit ein wenig Blumendeko verwandelten die Gastgeber die Räumlichkeiten in ein rundum ansprechendes Schach-Areal, in dem man sich sofort willkommen fühlte.

Sportlicher Ehrgeiz trifft auf echtes Miteinander

Die Aufstellungen der vier Frauen-Teams aus Bad Königshofen, Schweinfurt, Kitzingen und Erlenbach versprachen von Anfang an spannende Duelle auf Augenhöhe. Dementsprechend wurde die Bedenkzeit von 90 Minuten zuzüglich 30 Sekunden Inkrement pro Zug an den Brettern engagiert und lange ausgenutzt. Für ein

ige Frauen war es eine der ersten gewerteten Partien überhaupt, während sich die erfahreneren Spielerinnen an den vorderen Brettern anspruchsvolle Duelle lieferten.

Doch so fokussiert am Brett auch gekämpft wurde – abseits der Uhren stand das freundschaftliche Miteinander im Mittelpunkt. Die Atmosphäre war durchweg entspannt und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Direkt nach dem Aufgeben oder dem Friedensschluss saßen die Spielerinnen oft noch lange zusammen: In gemeinsamen Partieanalysen wurden Kniff und Kniffe diskutiert, Tipps und Tricks ausgetauscht und wertvolle Ratschläge zwischen Jung und Alt weitergegeben. So wurde die Liga nicht nur zum sportlichen Kräftemessen, sondern auch zu einer wunderbaren Plattform für den persönlichen Austausch unter den unterfränkischen Schachspielerinnen.

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Deutliche Heimspielerfolge beim Schachwochenende in Bad Königshofen

Ein zufriedener Ausrichter Jürgen Müller (links) und ein glücklicher Doppelsieger Igor Babiy (rechts). Bildquelle: SC Bad Königshofen

Traumhaft schönes Sommerwetter empfing die Gäste zu einem ganz besonderen Schachwochenende am 11. und 12. Juli 26 in Bad Königshofen. Der SC Bad Königshofen, unter der Federführung des Vorsitzenden Jürgen Müller, hatte zu zwei Tagen voller Schach eingeladen. Und so fanden am Samstag die beiden Unterfränkischen Blitzturniere (Einzel und Mannschaft) und direkt im Anschluss am Sonntag die Unterfränkische Schnellschach-Einzelmeisterschaft statt.

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10 Fragen an Alexander Knüttel

Die Schachabteilung des 1. FC 1924 FRANKONIA THULBA E. V. Alexander findet sich in der vorderen Reihe als 4. von links. Bildquelle: Alexander Knüttel.

Es war Samstag, der 15.6.2024. Elektronische Post von einem Absender, den ich bislang nicht kannte. Betreff: Anmeldung Mitgliedschaft USV. Der erste Reflex war Tippfehler, das soll bestimmt Abmeldung heißen. Das war bisher der üblichere Fall, dass Schachabteilungen oder Schachvereine sich beim USV abmelden. Aber nein, ich lag glücklicherweise völlig falsch, wie das Studium des nachfolgenden Textes ergab. Dank all der fleißigen USV Hände konnten wir der Schachabteilung des FC Thulba dann bereits am 17.6. mitteilen, dass sie als Mitglied aufgenommen wurde. Mittlerweile, 2 Jahre später, ist sie fest im Spielbetrieb verankert und hat sich auch schon einen Namen als Ausrichter der RAPID MM 2025 gemacht. Ein großer Erfolg und eine großartige Geschichte, wie ich finde. Und so bedanken wir uns beim Vorsitzenden der Schachabteilung, Alexander Knüttel, dass er sich bereit erklärt hat, für unsere 10 Fragen zur Verfügung zu stehen. Alexander Knüttel ist Jahrgang 2005, 20 Jahre alt und hat in Hammelburg sein Abitur gemacht. Alexander studiert zurzeit Grundschullehramt mit dem Hauptfach Geschichte in Würzburg. Wohnhaft ist er in Hetzlos im Landkreis Bad Kissingen. Neben dem Schach engagiert er sich beim FC Thulba als Stadionsprecher bei den Heimspielen der Fußballer (Quizfrage: welcher Teilnehmer an den 10 Fragen war das noch?), spielt Posaune in der Stadtkapelle Hammelburg und betreut als Übungsleiter Kinder und Jugendliche im Circus Luna.

Ein junger Mann mit vielen Interessen und Fähigkeiten. Alles weitere dann in den 10 Fragen, viel Spaß beim Lesen.

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Nachruf Boris Fuks *1965 †2026

Mit großer Bestürzung mussten wir zu Beginn der letzten Saison von der schweren Erkrankung unseres langjährigen Mannschaftskameraden Boris Fuks erfahren.

Jetzt ist Boris viel zu früh von uns gegangen. Mit seinem Tod verlieren wir nicht nur einen hervorragenden Schachspieler, sondern eine Persönlichkeit, die sich über viele Jahre in unserem Verein engagiert hat.

Boris kam aus seiner Heimat Russland nach Aschaffenburg, trat unserem Verein bei und verstärkte ab 2001 sehr zuverlässig unsere erste Mannschaft an den Spitzenbrettern. In 24 Jahren kam er dabei auf fast 200 Einsätze, er fehlte so gut wie nie. Wir bewunderten immer seine umfangreichen Eröffnungskenntnisse, seine Weitsicht, aber auch seine besonderen taktischen und strategischen Fähigkeiten auf dem Schachbrett. Er nahm immer sehr erfolgreich an allen vereinsinternen Meisterschaften teil, so gewann er das Schnellschachturnier 2003, 2005, 2009, 2011 & 2012, 2015 & 2016 und 2018. Ebenso erfolgreich war er bei der Vereinsmeisterschaft, die er 2005 bis 2007 und 2010 bis 2017 immer für sich erringen konnte. Ganz besonders gern spielte er Blitzschach, dieses Turnier konnte er 2005 und 2007 bis 2017 zwölfmal gewinnen, was ihn unvergessen machen wird.

Sein Wissen gab er mit großer Hingabe, pädagogischem Geschick und viel Geduld an unzählige Kinder und Jugendliche weiter, die er während seiner Tätigkeit als Jugendtrainer, auch an verschiedenen Schulen in Aschaffenburg, unterrichtete. Er begleitet sie nicht nur im Training, sondern auch auf vielen Turnieren. Dort saß er vor einem Brett und wartete auf seine Schülerinnen und Schüler. Jede Partie wurde sofort analysiert und er gab noch einen Tipp für das nächste Spiel mit. Bei jedem Sieg seiner Schützlinge strahlten seine Augen und man konnte den Stolz auf seine Kinder sehen.

Darüber hinaus war Boris ein ausgeglichener, ruhiger und stets liebenswerter Mensch, für den das Mannschaftsergebnis im Vordergrund stand. Nach Siegen zeigte er sich bescheiden, immer bereit, die Partie mit seinem Gegner zu analysieren. In der Niederlage hatte er die Größe diese einzugestehen und dem Gegner Respekt zu zollen. Er wird unserem Verein sehr fehlen.

Was viele von Boris nicht wussten ist, dass er ein begnadeter Klavierspieler war. Er liebte die Musik und das Tanzen mit seiner Frau Svetlana. Außerdem spielte er gerne Tischtennis und begleitete seine Kinder bei ihren Wünschen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Svetlana sowie seiner gesamten Familie. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Schachclub Aschaffenburg e.V.
Peter Lutz im Namen der Vorstandschaft und aller Mitglieder